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	<title>Energiesparlampen online kaufen &#187; Kernenergie</title>
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	<description>Klimaschutz und bis zu 700 Euro sparen</description>
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		<title>RECS – Kohle- und Atomstrom umetikettieren leicht gemacht</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 09:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Energiesparlampe</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kernenergie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ökostrom ist günstig, sauber und steht in der Verfügbarkeit dem herkömmlichen Strom inzwischen kaum noch nach. Ein Bild, dem viele Verbraucher gern glauben. Leider zu Unrecht. Denn Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Vielmehr handelt es sich um ein Produkt, das hinter den Kulissen den Verbraucher täuschen kann. Wie? Das Zauberwort heißt RECS. Dahinter versteckt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ökostrom ist günstig, sauber und steht in der Verfügbarkeit dem herkömmlichen Strom inzwischen kaum noch nach. Ein Bild, dem viele Verbraucher gern glauben. Leider zu Unrecht. Denn Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Vielmehr handelt es sich um ein Produkt, das hinter den Kulissen den Verbraucher täuschen kann. Wie? Das Zauberwort heißt RECS. Dahinter versteckt sich der englische Begriff Renewable Energy Certificate System als Umschreibung, wie sich herkömmlicher Strom, der aus fossilen Energieträgern oder Atomenergie entsteht, umetikettieren lässt. Es handelt sich um ein Zertifikate-System, das auf einer Entkopplung des Begriffs Öko vom Strom basiert.<span id="more-36"></span></p>
<h3>Öko und Strom – zwei unterschiedliche Produkte</h3>
<p>Was das RECS-System gerade für den umweltbewussten Verbraucher undurchsichtig macht, ist die Aufspaltung des Stroms in zwei unterschiedliche Produkte. Auf der einen Seite steht der tatsächlich produzierte Strom. Auf der anderen Seite steht der Begriff Öko in Ökostrom, dem ein ideeller Wert beigemessen wird. Dieser ideelle Wert ist bares Geld wert. Schließlich ist Ökostrom für Verbraucher in zunehmendem Maß eine „Kaufentscheidung“. Beim RECS-System wird genau dieser Teil des Stroms mit einem Zertifikat versehen. Der bislang ideelle Wert wird plötzlich real und ist bares Geld wert. Warum? Ganz einfach – mit der Zertifizierung ist das Öko im Ökostrom plötzlich handelbar, ohne das sauberer Strom tatsächlich den Besitzer wechselt.</p>
<p>Produzenten von Strom aus erneuerbaren Quellen können sich im RECS-System registrieren. Für jedes Megawatt des erzeugten Stroms wird ein RECS-Zertifikat ausgestellt. Dieses landet in einer Datenbank und kann von Herstellern herkömmlichen Stroms erworben werden. Diese „bekleben“ ihr Produkt, das eigentlich aus Kohle- oder Kernkraftwerken kommt, mit dem neuen Etikett. Und können den Strom anschließend als Ökostrom verkaufen. Im Gegenzug muss der tatsächliche Erzeuger des Ökostroms sein Produkt ebenfalls neu kennzeichnen und in den Augen umweltbewusster Stromkunden abwerten. Am Ende wird mittels RECS Strom einfach und schnell umetikettiert. Strom aus fossilen <a href="http://www.shop-energiesparlampen.de/blog/laufzeitverlangerung-kernenergie-schwarz-gelb-druckt-auf´s-tempo/">Energieträgern</a> und <a href="http://www.shop-energiesparlampen.de/blog/laufzeitverlangerung-kernenergie-schwarz-gelb-druckt-auf´s-tempo/">Atomkraft</a> erhält auf legalem Weg den Stempel Öko. Und wird für umweltbewusste Verbraucher plötzlich interessant, die vor dem Etikettenwechsel niemals zugegriffen hätten. Allerdings erhalten Stromkunden keinen Ökostrom, sondern herkömmlichen Strom – ein Produkt, das sie eigentlich ablehnen. RECS heißt am Ende nur, dass irgendwo in Europa grüner Strom entstanden ist und der neue Anbieter lediglich das Zertifikat übernommen hat.</p>
<p>RECS – auf lange Sicht Hürde für Ökostrom</p>
<p>Dass das RECS-System den Verbraucher völlig legal in die Irre führt, ist aber nur eine Schattenseite. Schwerer wiegt die Tatsache, dass mit dem Zertifikatehandel die großen Stromkonzerne eine Möglichkeit haben, ihre uninteressanten Produkte aus Atom- und Kohlekraftwerken aufzuwerten und sich neue Zielgruppen erschließen können. Da Strom aus umstrittenen Quellen nach wie vor abgesetzt werden kann, fehlt der Anreiz, erneuerbare Energien weiter zu fördern. Schließlich werfen die bestehenden Kraftwerke nach wie vor Gewinne ab. Am Ende wird das RECS-System zum Hindernis für echten Ökostrom.</p>
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		<title>Laufzeitverlängerung Kernenergie: Schwarz-Gelb drückt auf´s Tempo</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Energiesparlampe</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kernenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich war der Ausstieg aus der Kernenergie bereits beschlossene Sache. Seitdem Sieg von Union und FDP bei den Bundestagswahlen im vergangenen September ist die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke fast schon im Wochenrhythmus Thema auf der politischen Bühne. Unions-Fraktionschef Volker Kauder hat gegenüber der „Bild“ jetzt ein eindeutiges Statement abgegeben. „Ich will deutlich längere Laufzeiten“, [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Eigentlich war der Ausstieg aus der Kernenergie bereits beschlossene Sache. Seitdem Sieg von Union und FDP bei den Bundestagswahlen im vergangenen September ist die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke fast schon im Wochenrhythmus Thema auf der politischen Bühne. Unions-Fraktionschef Volker Kauder hat gegenüber der „Bild“ jetzt ein eindeutiges Statement abgegeben. „Ich will deutlich längere Laufzeiten“, so der CDU-Politiker. Gemeinsam mit seiner Koalitionskollegin Birgit Homburger von der FDP macht sich Kauder für Laufzeitverlängerungen im Umfang von 15 Jahren stark.<span id="more-22"></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Und macht sich damit zum Gegner von Umweltminister Norbert Röttgen, der lediglich eine Verlängerung von acht Jahren ins Auge fasst. Eine Entscheidung über die Laufzeitverlängerung soll aber erst nach der Sommerpause im September fallen. Umstritten ist nicht nur die tatsächliche Dauer der Laufzeitverlängerung. Auch die Frage nach der Zustimmungspflicht des Bundesrates bringt die schwarz-gelbe Regierungskoalition in Schwierigkeiten. Manövriert sie die Entscheidung an der Länderkammer vorbei, ist mit einer Klage der SPD und der Grünen zu rechnen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Schickt die Regierung den Beschluss dagegen in den Bundesrat, muss sie bei den veränderten Machtverhältnissen mit einem Scheitern der Laufzeitverlängerung rechnen. Angela Merkel und ihre Minister stecken bei der Laufzeitverlängerung also in einem Dilemma. Und selbst im bürgerlichen Lager scheint man kein einheitliches Konzept zur Kernkraft zu verfolgen. Während die Junge Union hinter Volker Kauder und einer Verlängerung um 15 Jahre steht, zeichnet man bei den Jungen Liberalen ein differenzierteres Bild. Lasse Becker stuft die Kernkraft nur noch als Brückentechnologie ein. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Und selbst diese Einschätzung dürfte die Stimmung bei den Wählern nur unzureichend beschreiben. Berichte über technische Mängel und Zwischenfälle haben die Verunsicherung bei vielen Wählern wachsen lassen. Zumal selbst Experten den Zustand einige AKW´s in Deutschland nur mit einem Kopfschütteln kommentieren können – wie Biblis A. Dem in die Jahre gekommenen Atommeiler bescheinigt Lothar Hahn, ehemaliger Leiter der Reaktorsicherheitskommission, einige Mängel, die es vor einer Laufzeitverlängerung zu beseitigen gilt. Dass Biblis A immer noch läuft, verdankt der Betreiber nur längeren Pausen im Reaktorbetrieb, die den geplanten Zeitpunkt der Abschaltung im Jahr 2007 immer wieder verschoben haben.<span> </span><span> </span></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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